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Bei der  Neugestaltung ihres Bades sollten Sie einige Punkte im Vorfeld überdenken

  • Die Art der Gestaltung z.B. (modern, mediteran, classisch, wellness).
  • Bestehen bereits Vorstellungen zu Fliesenformat- und Farben, Sanitär-Objekten oder anderem Material für die Wand- und Bodengestaltung?
  • Möchte ich mein Bad barrierefrei, um auch im Alter ein leichtere Benutzung zu haben?
  • Bei kleinen Bädern sollte man größere Fliesenformate einsetzen, die den Raum optisch verbreitern.
  • Bei größeren Bädern bietet sich ein Mix von Formaten und Farben, die die einzelnen Bereiche unterteilen.
  • Berücksichtigen sie auch das die Beleuchtung eine große Rolle spielt und die Wirkung des Bades beeinflusst.
  • Benötige ich zusätzliche Sanitärobjekte (Bidet, Dusche und Badewanne, 2 Waschtische)?
  • Besteht vielleicht die Möglichkeit den Raum zu vergrößern, um mehr Platz für die einzelnen Funktionsbereiche zu haben?

Informationen über Probleme mit Fugen in Bädern und Wohnräumen finden Sie hier.


Nachfolgend einige Information zur Proylaxe  bei Schimmelpilz von

Dipl.-Ing. Jens Bellmer, Baubiologe IBN, VDI-zertifiziert:

Es können ca. 10 - 20 Liter Wasser am Tag in der Wohnung entstehen (Kochen, Waschen etc.). Das sind 1 - 2 Wassereimer am Tag, die in der Raumluft als unsichtbarer Wasserdampf gebunden sind. Pro Woche sind es dann ca. 70 - 140 Liter Wasser! Also 7 - 14 Wassereimer pro Woche. Diese Wassermenge muss aus dem Haus abgeführt werden.

Immer dichter werdende Fenster und Baukonstruktionen tun ihr Übriges, um die verbrauchte Luft im Haus zu halten. Bei der richtig durchgeführten Stoßlüftung nutzt man u.a. aus, dass erwärmte Luft mehr Wasserdampf in sich binden kann als kalte.


Funktion der Stoßlüftung:


1. Lüften

Sorgen Sie bitte dafür, dass ein kompletter Luftaustausch in der Wohnung oder nacheinander in Teilbereichen der Wohnung erfolgt. Dies erreichen Sie durch einige Minuten Querlüften mit Öffnen möglichst vieler Fenster und Türen. Hierbei transportieren Sie feuchte und schadstoffbelastete Luft nach außen. Diese Luft wird nun automatisch durch trockene Außenluft ausgetauscht.

Aber Achtung: Eine Trocknung findet nur statt, wenn die absolute Feuchte der Außenluft geringer ist als die absolute Feuchte der Raumluft. Falls Sie dies wirklich genau beachten wollen, so lesen Sie Lufttemperatur, relative Feuchte für Außenluft und Raumluft auf einem Thermo-Hygrometer ab.


2. Die gesunde Heizung

Als Ingenieur der Haustechnik bin ich in meinem beruflichen Leben immer mehr dazu gekommen, ein zuviel an Technik im Gebäude kritisch einzuschätzen. Was habe ich nicht alles schon kommen und gehen gesehen. Wärmepumpen sollten die Raumwärme nutzen und sie an die Heizungsanlage abgeben, obwohl diese Wärme auch ohne Elektro betriebenen Kompressor den umliegenden Zimmern zu gute kam. Geht es nach den neuesten Verordnungen werden unsere Häuser geradezu mit Technik hochgerüstet. Hier wird ventiliert, kerngespeichert, solargewärmt, Erdwärme genutzt, Pellets verheizt , Wärme gepumpt. Alles sündhaft teuer und am besten alles zugleich. Man darf es fast nicht sagen, man wirkt als unflexibel und unmodern wenn man hinterfragt, warum so viel Technik.


Was möchten wir eigentlich mit einer Heizungsanlage bezwecken? Worum geht es im Grunde? Es geht doch nicht darum, ob wir im Heizraum mit Holz, mit Gas oder sonst was heizen, sondern als erstes ist es doch wichtig, wie wir unsere Wohn-, Kinder- und Schlafzimmer warm bekommen und zwar so gesund wie möglich. Danach kann man sich immer noch um die Energieform kümmern. Das ist das, was ich kritisiere. Wenn man über Heizungsanlagen spricht, geht es fast immer nur um die Sache mit der Primärenergie, nie um das, was in unseren Wohnräumen gesundheitlich passiert. Auch auch das darf man ja fast nicht aussprechen, da man sich ja eigentlich erst um die angebliche Energieeinsparung kümmern sollte. Hier steckt aber der Hauptfehler in einer langen Fehlerkette. Denn gesundheitlich einwandfreie Heizungen verbrauchen ohne viel Technik-Schnick-Schnack weniger Energie im Wohnraum, noch bevor diese im Heizraum bereitgeschafft werden muss.


Was passiert in unseren Wohnräumen eigentlich?


Hier stehen oft die üblichen Heizkörper. Diese heizen als erstes unsere Atemluft auf und missbrauchen diese als riesigen Feuchtespeicher, weil warme Luft ja mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte. Da es energetisch "in" ist immer luftdichtere Fenster einzubauen (das darf man ja auch nicht mehr hinterfragen) wird alles noch viel schlimmer. Damit aber nicht genug, jetzt kommt das, was das Fass zum Überlaufen bringt. Da unsere "normalen" Heizkörper als erstes die Raumluft aufheizen, hinken die Aussenwände temperaturmäßig immer hinter her. Die mit Feuchtigkeit überladene Luft kondensiert deshalb an den zu kalten Außenwänden, in Hohlräumen, an Rolladenkästen usw.. Flüssiges Wasser und Schimmelpilz entsteht. Heizkörper benutzen unsere Atemluft also als Heizmedium. Staub bleibt nicht auf dem Boden liegen, sondern gelangt über die missbrauchte Raumluft in unsere Lungen und kann dort ungeahnten Schaden anrichten. Das staubhaltige Ergebnis sehe ich übrigens immer wieder bei meinen Schimmelpilzanalysen. Der Partikelträger ist bei der Raumluftprobe immer sehr viel grauer und dunkler, als bei der Außenluftprobe.


Was wäre die Lösung?


Wie läuft es in der Natur ab? Wie war es früher? Auch wenn diese Fragen als unmodern gelten sollten, so steht doch fest, dass wir uns im Strahlungsklima der Sonne in Jahrmillionen entwickelt haben. Der Mensch nutzte dabei früh die Strahlungswärme des beruhigenden und offenen Feuers. Jahrtausende wurden Wohnbereiche mit der indirekten Strahlungswärme des Ofens beheizt. Der Mensch hat sich in dieser langen Zeit physiologisch auf diese Wärmeart eingestellt.


Was möchten wir eigentlich mit einer Heizungsanlage bezwecken? Worum geht es im Grunde? Es geht doch nicht darum, ob wir im Heizraum mit Holz, mit Gas oder sonst was heizen, sondern als erstes ist es doch wichtig, wie wir unsere Wohn-, Kinder- und Schlafzimmer warm bekommen und zwar so gesund wie möglich. Danach kann man sich immer noch um die Energieform kümmern. Das ist das, was ich kritisiere. Wenn man über Heizungsanlagen spricht, geht es fast immer nur um die Sache mit der Primärenergie, nie um das, was in unseren Wohnräumen gesundheitlich passiert. Auch auch das darf man ja fast nicht aussprechen, da man sich ja eigentlich erst um die angebliche Energieeinsparung kümmern sollte. Hier steckt aber der Hauptfehler in einer langen Fehlerkette. Denn gesundheitlich einwandfreie Heizungen verbrauchen ohne viel Technik-Schnick-Schnack weniger Energie im Wohnraum, noch bevor diese im Heizraum bereitgeschafft werden muss.


Was passiert in unseren Wohnräumen eigentlich?


Hier stehen oft die üblichen Heizkörper. Diese heizen als erstes unsere Atemluft auf und missbrauchen diese als riesigen Feuchtespeicher, weil warme Luft ja mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte. Da es energetisch "in" ist immer luftdichtere Fenster einzubauen (das darf man ja auch nicht mehr hinterfragen) wird alles noch viel schlimmer. Damit aber nicht genug, jetzt kommt das, was das Fass zum Überlaufen bringt. Da unsere "normalen" Heizkörper als erstes die Raumluft aufheizen, hinken die Aussenwände temperaturmäßig immer hinter her. Die mit Feuchtigkeit überladene Luft kondensiert deshalb an den zu kalten Außenwänden, in Hohlräumen, an Rolladenkästen usw.. Flüssiges Wasser und Schimmelpilz entsteht. Heizkörper benutzen unsere Atemluft also als Heizmedium. Staub bleibt nicht auf dem Boden liegen, sondern gelangt über die missbrauchte Raumluft in unsere Lungen und kann dort ungeahnten Schaden anrichten. Das staubhaltige Ergebnis sehe ich übrigens immer wieder bei meinen Schimmelpilzanalysen. Der Partikelträger ist bei der Raumluftprobe immer sehr viel grauer und dunkler, als bei der Außenluftprobe.


Was wäre die Lösung?


Wie läuft es in der Natur ab? Wie war es früher? Auch wenn diese Fragen als unmodern gelten sollten, so steht doch fest, dass wir uns im Strahlungsklima der Sonne in Jahrmillionen entwickelt haben. Der Mensch nutzte dabei früh die Strahlungswärme des beruhigenden und offenen Feuers. Jahrtausende wurden Wohnbereiche mit der indirekten Strahlungswärme des Ofens beheizt. Der Mensch hat sich in dieser langen Zeit physiologisch auf diese Wärmeart eingestellt.

Was passiert hier physikalisch? Im Resultat ist es eigentlich ganz einfach: Erwärmte Flächen (z.B. die Wandflächen eines Hauses) geben Ihre Energie mit Lichtgeschwindigkeit (ca. 300000 km/s) und solange an kühlere Flächen ab, bis diese die gleiche Oberflächentemperatur besitzen. Diese gesunde Strahlungswärme bleibt leider, trotz besseren Wissens, weiterhin außen vor. Dabei wäre es so schön einfach: Die Raumluft bliebe dabei kühl und staubarm. Jetzt müsste man nur noch unsere luftdichten Häuser wieder mit Außenluft fluten und wir erhalten den dritten wichtigen Aspekt: Trockene Atemluft, um die 100m² ! ! ! große Lungenoberfläche entfeuchten und ergiebig entwärmen zu können. Wichtig: Es geht hier nicht um Luxus. Es geht um einen lebenswichtigen Vorgang.

Ohne ständige Entwärmung würden wir sterben. Heizen und Lüften müssen sich diesen physiologischen Gesetzen unterordnen. Diese Grundgesetze des Heizens und Lüftens sind unumstösslich wichtig, da sich der Mensch seit ewigen Zeiten auf dieses natürliche Klima eingestellt hat.

Erst seit einigen hundert Jahren werden unsere Häuser mit luftheizenden Heizkörpern beheizt.
Der Unterschied zwischen luftheizenden, konventionellen Heizsystemen und physiologisch einwandfreien Strahlungsheizungen liegt also ganz einfach u.a. darin, dass

- die Wände bei der Strahlungsheizung wärmer sind als die Raumluft
- die Wände bei der konventionellen Heizung kühler sind als die Raumluft

Konventionelle Heizungen lassen Luftbewegungen entstehen und befördern damit Staub in unsere Lungen. Strahlungsheizungen unterstützen die Gesundheit, indem sie die Atemluft nicht als Heizmedium missbrauchen. Außerdem erhalten sie auf Dauer die Bausubstanz Ihres Hauses.
Kalte Außenwände bewohnter Häuser können auf die Dauer feucht werden und damit verrotten und verschimmelln. Strahlungsheizungen könnten dieses Übel beseitigen. Leider wird ihnen jedoch immer noch zu wenig Beachtung geschenkt.

Jetzt noch einmal detaillierter:
Der Mensch, das wärmetechnische Wunderwerk

Falls es um die richtige Beheizung unserer Wohnräume geht, macht es Sinn, sich einmal ganz genau zu verdeutlichen, wann wir uns am wohlsten fühlen und wie wir "wärmetechnisch" funktionieren. Folgen Sie mir bei diesem spannenden Thema. Es geht los:

Die Nahrung, die wir aufnehmen, wird regelrecht verbrannt, besser gesagt oxidiert. Diese Oxidation findet vorwiegend in der Leber und in der Muskulatur statt. Was ist der Hauptzweck dieser Oxidation? Antwort: Eine Kerntemperatur von 37°C muß aufrecht gehalten werden, um alle Lebensprozesse zu garantieren!

Diese Temperatur wird absolut exakt geregelt: jahraus, jahrein. Wie macht unser Körper das? Auf der gesamten Hautoberfläche sind ca. 200.000 Temperaturfühler, auch Thermorezeptoren genannt, verteilt. Diese empfinden ständig die Temperatur der Hautoberfläche und geben Impulse an das Wärmezentrum im Zwischenhirn. Von hier aus wird dann die innere Wärmeerzeugung, aber auch die äußere Wärmeabgabe des Körpers geregelt.

Hauptsächlich steuert die Bluttemperatur Verbrennungsprozesse in den Organen. Ferner wird, je nach Temperaturempfindung, ein Drang nach mehr oder weniger körperlicher Tätigkeit und Muskelbewegung (Händereiben bei Kältegefühlen) erzeugt. Auch das Hunger- und Sättigungsgefühl, das ja für die Nahrungsaufnahme maßgebend ist, spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Nun muß noch etwas wichtiges passieren! Die im Inneren des Körpers gebildete Wärme muß unbedingt nach außen abgeführt werden. D.h., dass die äußere Wärmeabgabe des Körpers immer genauso hoch sein muss, wie die innere Wärmeerzeugung.

Falls hier nur ein geringer Unterschied zwischen Wärmeproduktion und -abgabe besteht, kommt es zu einer stetigen Veränderung der Kerntemperatur. Nach oben und nach unten sind klare Temperaturgrenzen gesteckt, die, falls sie über- oder unterschritten werden, in der Konsequenz den sicheren Tod bedeuten. Dies soll klar machen, wie wichtig die äußere Wärmeabgabe des Körpers ist. Sie ist lebensentscheidend! Alles andere im biologischen oder auch chemischen Ablauf des Menschen tritt hinter diesem Wunsch des Körpers, Wärme abzugeben, zurück! Jedes Heizsystem in Gebäuden muss diesem Umstand Rechnung tragen.

Das muss man verstehen, wenn man gesund heizen möchte:
Beim Heizen geht es in Wirklichkeit ums Kühlen!

Nun aber zurück zur weiteren Erklärung: Selbstverständlich hat der Körper interne Schutzmechanismen, um z.B. eine gestaute Wärmeabfuhr auszugleichen: Wenn der Körper Gefahr läuft, dass die Kerntemperatur des Rumpfes 37°C übersteigen könnte, und er seine Wärme nicht an die äußere Umgebung abgeben kann, z.B. durch hohe Lufttemperaturen und hohe Luftfeuchtigkeiten, deponiert er diese in einer Art Speicher. Dieser Wärmespeicher sind vornehmlich unsere Extremitäten, wie z.B. unsere Beine. Falls die innere Wärmeerzeugung dauernd höher ist als die äußere Wärmeabgabe, ist der Speicher irgendwann einmal voll. Dann steigt die Kerntemperatur im Körper an. Bei starker äußerer Entwärmung funktioniert alles umgekehrt. Als erstes wird der Wärmespeicher "angezapft". Falls hier nichts mehr "nachkommt", senkt sich die Kerntemperatur des Körpers. Auf welche Arten geschieht nun diese Wärmeübergabe an unsere Umwelt?